Warum Selbstliebe so wichtig ist!

Warum Selbstliebe so wichtig ist!

Dies ist ein gleichnamiges Kapitel aus meinem Buch „Generalprobe Leben? Nein, wir leben bereits die Premiere!“

Es sind zwar ältere Beispiele aus dem Jahr 2017, aber sie könnten genau so auch heute noch stattfinden und sie zeigen, was ich ausdrücken möchte: Wenn Menschen zu sich stehen und sich bedingungslos selbst lieben und annehmen würden, dann sind sie sich ihrer unbewussten Gefühle bewusst und sie sehen nichts mehr als persönlichen Angriff… Wie ich das meine lesen Sie selbst

Warum Selbstliebe so wichtig ist!

Es zeigt sich mal wieder wie wichtig Selbstliebe ist! Was ist passiert? Im Morgenmagazin des ZDF hat eine aufgeregte ältere Dame als Interviewte ihre Eindrücke von ihrer Reise mit einem Oldtimer durch Südafrika geschildert. Sie wurde wohl ziemlich oft dort bestohlen und hat einen Satz wiederholt, der wohl auch dort von der Bevölkerung öfter gebraucht worden ist. Die Moderatorin hat sehr aufgeregt auf diesen dahingesagten Satz dieser älteren Dame reagiert und unterstellte der Interviewten, sie sei rassistisch.

Eine Möglichkeit für solche Fälle, könnte sein, dass man Interviews vorher abspricht. Die Fragen vor der Sendung an den Interviewpartner leitet, mit der Bitte, diese schriftlich im Voraus zur Begutachtung und eventueller Berichtigung einzureichen um die Befragung, dann sich gegenseitig und dem Zuschauer vorzulesen. Das ist bestimmt, räusper, interessant. Hört sich nicht nach modernem Journalismus an, nicht wahr? Sondern eher nach Staatsfernsehen. Aber alles wäre dann „political correct“ ausgedrückt gewesen.

Was hat dies denn mit Selbstliebe zu tun? Wenn Menschen zu sich stehen und nicht alles als persönlichen Angriff sehen, sondern vielleicht auch einfach als Hinweis: „Oh da habe ich noch einen wunden Punkt. Danke, denn jetzt ist der, mir bewusst und ich kann daran arbeiten“, wäre es vielleicht im Morgenmagazin im ZDF so gewesen, dass sie einfach gesagt hätte, „na das kann man ja nicht so pauschalieren“ und wäre weiter gegangen im Programm.

Genauso wie manche Staatsoberhäupter, die alles Deutsche, was ihnen nicht passt, als nazimäßig beschimpfen. Also ich kann darüber nur lachen, denn ich weiß, dass ich kein Nazi bin oder je war. Man regt sich nur auf, wenn man sich angesprochen fühlt. Ebenso werfe ich dann auch jemanden anders etwas solches vor, wenn ich selber ein unbewusstes Problem damit habe. Wir wissen alle, von welchen Oberhäuptern uns das in letzter Zeit vorgeworfen wurde, sind die nicht eher so???

Es ist eine sehr gute Entwicklung, wenn wir uns über andere aufregen oder aber auch freuen. Denn diese anderen zeigen uns, was bei uns im Argen, also im Unbewussten liegt. Es sind Herauskitzler unserer angelegten Eigenheiten unseres Unterbewusstseins, damit wir uns damit beschäftigen. Wenn Sie also jemandem, etwas vorwerfen, überlegen Sie, inwiefern Sie, sich selbst das unbewusst entgegenhalten. Oder, wenn Sie sich über bestimmte Eigenschaften, Taten oder Sätze eines anderen beschweren, wie stehen Sie in ihrem Unterbewusstsein dazu? Ich habe meinem Exfreund zum Beispiel immer vorgeworfen, dass er phlegmatisch ist. Unbewusst war ich es selber und habe es mir eigentlich selbst gesagt.

Oder wenn ich meiner Mutter früher den Vorwurf gemacht habe, dass sie zu bemutternd und übergriffig ist, wusste ich, dass ich das auch oft bin. Es ist ein Weg zur Selbstliebe, dass man sich das klar macht, und diese Eigenschaften, Taten oder Sätze, die man anderen vorwirft, entweder bei sich selbst findet, oder aber auch schon als Kind damit konfrontiert worden ist. Diese waren damals einfach zu schmerzhaft und somit wurden diese Erfahrungen unterdrückt und wir lenkten uns ab. Diese Schatten rumoren jedoch weiter in uns und werden durch Knöpfedrücker immer wieder zum Ausdruck gebracht. Und das wiederum nur, weil es von uns bearbeitet und bereinigt werden möchte. Unser Bewusstsein selbst schickt uns immer wieder in diese Situationen, mit „Idioten“, damit wir durch sie, die Schatten in uns erkennen, lösen und endlich entlassen könnten. Diese vermeintlichen Idioten sind, dann doch eigentlich, Wohltäter für uns, für unsere Gesundheit und gerade auch für unser gesamtes Leben.

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