Die wahre (wirkliche) Liebe und nicht die Ware (Handelsgut) Liebe für sich und somit dann für andere fühlen?!

Die wahre (wirkliche) Liebe und nicht die Ware (Handelsgut) Liebe für sich und somit dann für andere fühlen?!

„Die sogenannte griechische Liebe, die platonische, ist im Grunde die höchstmögliche Zuneigung überhaupt.“

Oscar Wilde (1854 – 1900)

Doch was ist eigentlich „die Liebe“ überhaupt?

Mir gefällt die Definition von Wayne Dyer, die besagt: „Liebe ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den Menschen, an denen uns gelegen ist, die Freiheit zu lassen, zu sein, was sie sein wollen, gleichgültig, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.

Oder wie Robert Betz in seinem Buch „Wahre Liebe lässt frei“ schreibt: „Den anderen zu lieben, heißt, ihm zu erlauben, so zu sein, wie er jetzt ist, und aufzuhören, ihn verändern zu wollen oder Veränderungen von ihm zu verlangen.

Ich hoffe so sehr darauf, dass es in den allgemeinen zukünftigen Beziehungen zwischen Menschen und auch sich selbst gegenüber bald immer weniger vom Handelsgut Liebe (Du gibst mir das und das und dann (nur dann) gebe ich Dir meine Liebe), dafür stetig wachsende wahre Liebe (egal wie, was oder wer ich bin, ich gebe mir Liebe und dasselbe dann auch gegenüber den Anderen gegenüber gilt) gibt.

Außerdem, dass Menschen eine Beziehung zu einem anderen Menschen eingehen, mit dem wirklich verinnerlichten Wissen, dass dieser andere Partner nicht für das eigene Glück und man selbst auch nicht für dessen Glück zuständig ist.

Jeder ist der wichtigste Mensch in seinem ureigenem Leben und darf, nein, muss, sich sogar dafür erst einmal selbst wirklich kennenlernen.

  • Was denken Sie über sich, über Ihr bisheriges Leben?
  • Was sind Ihre unbewussten ungewünschten Gefühle?
  • Was denken Sie?
  • Welche bewussten und unbewussten Überzeugungen über die Welt und das Leben im Allgemeinen haben Sie?
  • Was tun Sie für Dich selbst?
  • Was gönnen Sie sich?
  • Sind Sie sich selbst denn immer „der Lieblingsmensch“, den Sie sich in Ihrem Leben wünschen?
  • Und wenn es Ihnen schlecht geht, wie gehen Sie dann mit sich um?
  • Und und und…

Wahre, wirkliche Selbstliebe ist eben nicht leicht und schnell zu erreichen. Es gibt leider nicht die einzig wahre Aufgabe, das einzig wahre Tun  oder einen Knopf, auf den man drückt und „Abrakadabra“, nun ist sie da, die bedingungslose Selbstliebe.

Es ist ein Weg, auf dem Sie immer wieder vielleicht vor die selben Fragen gestellt werden. Das Sich-selbst-bedingungslos-lieben-lernen ist ähnlich dem Lernprozess, wie wir zum Beispiel als Kind Laufen gelernt haben. Das dauerte, aber irgendwann mit Beharrlichkeit, Geduld und Vertrauen konnten wir es.

So ist bedingungslose Selbstliebe zu erreichen und es gibt immer wieder auf dem Weg dorthin Rückschläge. Diese nur zu sehen, sich nicht selbst dafür anzugreifen, sondern vielleicht eine neue, noch bis her unerkannte Überzeugung über sich selbst im Unterbewusstsein kennenzulernen, ist erneut ein Schritt in die gewünschte Richtung bedingungsloser Selbstliebe und somit dann auch zur bedingungslosen Liebe für einen anderen Menschen.

Ihre Brigitte H. Alsleben

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