10. Dezember: Wohin zu Weihnachten? Wenn Sie keine kleinen Kinder haben, wohin Sie wollen! Es ist Ihr Leben!

10. Dezember: Wohin zu Weihnachten? Wenn Sie keine kleinen Kinder haben, wohin Sie wollen! Es ist Ihr Leben!

Wohin zu Weihnachten? Klar, wenn Sie kleine Kinder haben, dann natürlich wird gemeinsam mit denen gefeiert, auch wenn Sie vom anderen Elternteil bereits getrennt sein sollten. Denn es sind Ihre gemeinsamen Kinder, und von denen können sich die Eltern nicht einfach trennen, auch wenn sie vom Partner geschieden sind oder keine Lust haben mit ihren erzeugten Kindern zu feiern. Kinder haben ein Anrecht auf Mutter und Vater zu jeder Zeit und besonders zu Heiligabend und Weihnachten, wenn nichts kriminelles (häusliche Gewalt und ähnliches) dem entgegensteht. Ich bin der Meinung, dass man zum Wohl der Kinder, die eigene Befindlichkeit immer aussen vor lassen muss, auch wenn schon neue Partner samt Kindern da sind.

Doch, was ist, wenn eigentlich alle „Erwachsen“ sind und sogar aus dem Haus sind und eigene Familien haben? Wie ich auf dieses Thema komme?

Gerade in den letzten Tagen höre ich immer wieder von Freunden, Bekannten und auch Klienten, Weihnachten, „da würden wir so gerne auch mal allein feiern“ oder Wir wollen mit unseren Kindern zum Skifahren/ oder mit Freunden feiern“. Wir müssen aber zu meinen Eltern, Schwiegereltern oder zu wem auch immer, die werden sonst traurig oder sogar sauer.

Wobei ich das auch von Eltern erwachsener Kinder höre, „jetzt könnten wir endlich mal unter Palmen Weihnachten ignorieren/feiern, aber es geht nicht, unsere erwachsenen Kinder wollen mit ihren Familien bei uns feiern.“ Warum? Haben Eltern kein Recht sich nach Jahrzehnten, auch um sich und ihre Wünsche noch zu kümmern.

Schade, dass viele Eltern und auch Kinder in den Rollen stecken bleiben und nicht wieder zu sich kommen, wenn die Kinder oder Sie selbst eigentlich erwachsen sind.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich feiere Weihnachten am liebsten mit meiner Mutter, aber es ist von beiden Seiten aus keine Pflicht, sondern ein gemeinsamer Wunsch.

Also wenn Eltern, Schwiegereltern oder Verwandte sich ungebeten zu Ihrem Fest einladen und sich so in Ihr Leben einmischen und Sie anmaßend behandeln, dann haben nur Sie die Macht oder sogar die Verpflichtung „Nein“ zu sagen, wenn Sie es nicht wollen.

Wer sollte es denn sonst machen, wenn nicht Sie? Sie sind den anderen nicht ausgeliefert. Es ist Ihre eigene Entscheidung, wen Sie einladen oder wen Sie an Ihren Feiertagen besuchen.

Ich feiere Weihnachten nur mit dem/den Menschen, der oder die ich wirklich an so einem besinnlichen Abend oder den Feiertagen dabei haben möchte. Diese Möglichkeit haben doch alle, sich selbst wichtig zu nehmen und für sich zu entscheiden, mit wem will ich diesen wunderbaren heiligen Abend verbringen.

Wenn es Eltern, Schwiegereltern und die ganze Verwandtschaft ist, klasse dann ist das phantastisch. Jedoch wenn es ein „Muss“ oder eine Pflicht im Sinne von „das ist halt so“ ist, dann brechen Sie aus, dann lassen Sie es.

Oder wenn Sie diese einladen und sich dann immer wieder darüber beklagen? Es ist Ihr Leben und dafür sind Sie alleine zuständig. Seien Sie eigensinnig und rufen Sie das wach, was Ihnen persönlich wirklich wichtig ist. Ein Hoch auf Ihr eigensinniges Verhalten, denn Sie hören dann auf ihre eigenen Sinne. Es ist kein Ungehorsam eigensinnig zu sein, sondern es zeigt, dass man sich seines ureigenen Selbst bewusst ist.

Ihre

Brigitte H. Alsleben

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