9. Dezember: Die Folgen von negativen Gedanken und Gefühlen!

9. Dezember: Die Folgen von negativen Gedanken und Gefühlen!

Morgens der Radiowecker schaltet sich ein – geweckt wird man natürlich Punkt um… mit den Nachrichten über Gewalt, Drohungen ,Warnungen, Staumeldungen)- (Gedanke „Ach Du je, was…“); man schlurft ins Bad-sieht, dass es draußen gefroren hat (Gedanke „Oh Gott, wenn ich jetzt hinfalle“ / „na da hat die Bahn bestimmt wieder Verspätung“ oder …)- fährt zur Arbeit- landet im alltäglichen Stau oder fährt mit der Bahn, die natürlich Verspätung hat- mit den Radiosendern im Ohr /Meldungen über Prügeleien, Gewalt in unseren Städten usw. (Gedanke „ist doch klar, wenn die nicht, dann…“) dann das das laute Telefonieren des Sitznachbarns (Gedanke „nee warum sind die immmer so rücksichtslos“)- hier niest es (Gedanke „oh je jetzt werde ich auch noch krank…“) Und so weiter…

Haben Sie etwas bemerkt? Wir beginnen den Tag oft schon mit Nörgeln, Meckern und sich Sorgen machen.

Sie meinen das ist normal, das ist eben das Leben und das ist nun mal kein Ponyhof und so ein wenig Meckern, Granteln, Nörgeln ist doch nicht schlimm. Meinen Sie!

Die Hirnforschung hat nun aber herausgefunden, dass zu viel Meckern, Nörgeln oder sich Sorgen zu machen negative Auswirkungen auf unser Gehirn hat.

Wenn man sich nun oft beschwert, lamentiert oder nörgelt, gibt man selbst seinem Gehirn eine negative Grundrichtung vor. Unser Gehirn, das es sich einfach machen möchte und effektiv arbeitet, installiert deshalb so eine Art Datenweg, der bei übereinstimmenden oder ähnlichen Situationen später dann einfach abgerufen werden kann. Ist unser Morgen jeden Tag, wie oben beschrieben, speichert das Gehirn ab: Das Leben am Morgen ist Stress.

Jeder einzelne Gedanke, den wir denken, lässt in der Sekunde des Denkens eine neuronale Verbindung in unserem Gehirn entstehen und je stärker die Emotionen bei diesem Gedanken sind, desto fester wird die Verbindung. Wir haben also durch dieses Meckern eine Art Datenautobahn zum negativen Denken gebaut.

Und wenn dies nun auch  noch regelmäßig bei Ihnen vorkommt, erziehen Sie selbst so Ihr Gehirn dazu, schwarzseherische und pessimistische Gedanken, den freudvollen, frohgemuten und glücklichen vorzuziehen, weil Ihr Gehirn sich so weniger anstrengen muss.

Und das nicht nur im Aktivstatus, sondern auch, wenn Sie sich ausruhen und eigentlich im Entspannungsmodus sind , nimmt es dann lieber die breite ausgebaute Strasse zur negativen Weltanschauung als die paar vereinzelten Spuren eines Trampelpfades zum Optimismus.

Forschungen an der Stanford University haben bewiesen, dass dieses Meckern und Nörgeln den für das Gedächtnis zuständigen Teil (Hippocampus) sogar einschrumpfen lassen und somit die Vergesslichkeit fördern.

Zudem setzen sie den Körper unter Stress. Denn das Gehirn, sendet bei der Wahrnehmung von Wut, Verbitterung, Angst usw. das Signal „Alarm, Alarm, Alarm“ an unseren Körper. Unser Organismus antwortet darauf, indem er das Stresshormon Cortisol ausschütten lässt. Somit laufen Nörgler, Meckerer und Co mit einem gesteigerten Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes, Erschöpfung und auch Übergewicht herum.

Ist das vielleicht auch ein Grund warum der Anteil übergewichtiger Menschen weltweit steigt, weil sie durch alle Medien mit negativen Gedanken, Nachrichten und Filmen überfrachtet werden? Das Übergewicht einerseits als Schutzmauer gegen, und Reaktion auf Negativität????

Die tolle Nachricht ist, dass nachgewiesenermaßen Positive Gedanken ebenso stark auf das Gehirn wirken wie negative.

Wer also freudesstrahlend, zufrieden und dankbar lebt, verringert seinen Cortisolspiegel sogar noch um 23 Prozent!!! Worauf warten Sie dann noch? Geben Sie positivem Denken eine Chance! Und wie die Werbung verspricht „und dass sie Morgen noch gesund zubeissen, ähm leben können.“ heißt es ab jetzt : „KEINE CHANCE DEM NEGATIVEN!“

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