6. Dezember: Einen täglichen Spaziergang für die eigene  Seele bei jedem Klima

6. Dezember: Einen täglichen Spaziergang für die eigene  Seele bei jedem Klima

„Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den
Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.“

Henry David Thoreau (1817 – 1862), US-amer. Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Denken Sie daran, das Leben, das uns allen geschenkt wurde, ist nicht die Generalprobe, sondern schon die Premiere. Oder wie es Marc Aurel ausdrückte „Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.“ Deshalb liebe ich ja auch ein achtsames Leben. Dazu gehört als wichtigstes Element, die bedingungslose Selbstliebe! Diese wiederum benötigt unbedingt Zeit die man nur mit sich allein verbringt, ohne Ablenkung , einfach eine gehörige Portion Selbstvergessenheit.

Also eine gewollte besinnliche und entrückte Zeit nur mit sich selbst zu verbringen?!

Um meiner Arbeit, meiner Seele aber auch meinem Hündin (schließlich habe ich diese ins Haus geholt und sie hat auch Rechte, wie Auslauf und Aufmerksamkeit u.a.) gerecht zu werden, gestatte ich mir inzwischen jeden Tag eine solche mindestens einstündige Auszeit, von meinem Alltag, von meinem Büro und meinem Schreibtisch. Auch wenn es draußen regnet, schneit oder vermeintlich nicht so schönes Wetter ist. Denn ich tue mir und meinen täglichen Arbeitsaufgaben und anderen Menschen nichts Gutes, wenn ich nicht auch fürsorglich mit mir selbst umgehe und mir täglich frische Luft, Bewegung, Ruhe und Muße zugestehe.

So auch heute, wo es mich mit meinem Kleinspitz, dem Fotoapparat und ganz viel Freude mal wieder nach Farchant gezogen hat. Ich gönne mir und meinem Körper regelmäßig täglich selbst Seelenruhe, Gelassenheit oder Beschaulichkeit. Alles Synonyme für die Muße. So nennt man eine Zeit, die man nach eigenem Gutdünken für sich nutzen kann (z.B. um wieder zu sich selbst zu kommen oder einfach um sich zu erholen).

Kommen Sie jetzt bitte nicht mit dem alten Glaubenssatz „Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Blinder Aktionismus schadet meines Erachtens viel mehr.

Versuchen Sie es doch mal, mindestens 21 Tage lange, täglich, einfach mal zunächst wenigstens fünf bis zehn Minuten irgendwo, wo Sie mal allein für sich sind, auszuhalten, ohne gleich Funk / Fernsehen als Beschallung oder zur Ablenkung von eventuell aufkommenden Gefühlen einzuschalten. Oder besser noch in den Park oder in die freie Natur natürlich ohne Telefon o.ä. zu gehen.

Kommen Sie so, zu sich selbst und genießen Sie ihren schönsten Besitz. Denn Sokrates sagte ja bereits: „Muße ist der schönste Besitz von allen.“ Sie kommen zu Sinnen und finden garantiert dabei für Herausforderungen jeglicher Art Lösungsaspekte.

Diese Lösungsansätze sind alle bereits in jedem von uns vorhanden. Sie werden jedoch oft durch den Alltag und die Hektik verdeckt.

Dabei ist es gerade bei vermeintlichen Problemen überaus wichtig bei sich und ruhig zu bleiben. Diese täglichen Spaziergänge mache ich allein und nur für mich, denn ich bin in meinem Leben die wichtigste Person, um die ich mich zu kümmern habe. So kann ich dann auch für die anderen ein Wohltat und ein Zugewinn sein.

Denken Sie daran, das Leben ist so schön und keine Generalprobe, machen Sie es sich öfter bewusst mal zum Geschenk. Gerade in den Zeiten, wo die Außenwelt immer dramatischer wird, ist es wichtig, dass wir Ruhe bewahren, in uns selbst ruhig werden und uns auf uns Selbst konzentrieren, damit wir so ein Segen für die Umwelt sind.

Das ist alles tätige Selbstliebe und die kommt allen zu Gute! Denken Sie an Ihre ausgesandten Schwingungen!

Liebe Grüße

Ihre Brigitte H. Alsleben

PS: Es gibt unter dem Reiter „kleine Auszeiten“ neue Kurzvideos zum Abschweifen

Kommentare sind geschlossen.
error: Content is protected !!