Die wahre und die Ware Liebe

Die wahre und die Ware Liebe

„Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.“ Victor Hugo (franz. Schriftsteller 1802-1885)

Das ist doch wahre Liebe wenn ich, trotz meiner selbst geliebt, trotzdem ich das und das bin, vom anderen geliebt werde.

Für die Ware Liebe oder dem Handelsgut Liebe ist eher das folgende ein Beispiel.

Vor kurzem las ich auf Instagram einen Spruch dem Inhalt nach etwa „Ich brauche Dich“ ist viel besser als „Ich liebe dich“ zu sagen.

„Ich brauche Dich“ ist eine Liebe mit Bedingungen, Abhängigkeiten und mit Mangeldenken des Brauchenden. Was bedeutet das Wort -brauchen- denn eigentlich? „Etwas nötig haben oder benötigen“, lese ich bei Wiktionary. Schnell kommt die Frage dann auf, wofür braucht die Person die andere? Und wenn die geliebte, gebrauchte Person, das nicht mehr will, was dann? Und warum wird die Person gebraucht? Vielleicht um die innere Leere auszufüllen, um nicht allein zu sein und um eventuell abgelenkt zu werden.

Ich finde gebraucht zu werden ist nichts schlechtes, aber ist es mit „geliebt zu werden“ überhaupt zu vergleichen? Nein! Eher doch, obwohl ich den anderen nicht brauche um mein Leben zu genießen, liebe ich ihn. Im Sinne von, ich habe so viel Liebe in mir und die möchte ich dem Anderen schenken ohne Bedingungen.

Ich würde immer eher sagen oder hören wollen „Ich brauche Dich nicht, aber ich liebe Dich.“

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