18. Dezember: Angst machen als Mittel zum Zweck?!

18. Dezember: Angst machen als Mittel zum Zweck?!

Was sich fürchtet, dient.“ von Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.)

Was besagt dieses Zitat, Verängstigte gehorchen dem Machthaber besser, Ängste dienen guten Geschäften, denn mit Panik sind große Gewinne zu machen. Ein paar Drohungen hier, ein paar Horrorszenarien dort und die Menschen machen, was von ihnen verlangt wird. Personen können so konform und gefügig gemacht und können besser ausgebeutet werden.

Sie, die Panik, die Angst, die Furcht ist auch ja praktisch für Wirtschaft, Politik und selbst die Umweltschützer und Klimaaktivisten arbeiten momentan damit.  Nicht zu vergessen Gewerkschaften und Arbeitgeber, wo gern mit Erpressung gearbeitet wird. Im Sinne von „wenn Ihr das nicht macht, dann gehe ich weg und die Arbeitsplätze fallen weg…“; „wenn Ihr die Steuern erhöht /nicht runter setzt, dann…“; „wenn Ihr nicht moderat seid mit Lohnforderungen, dann…“; „wenn wir diese Lohnzuwächse nicht bekommen, dann…“ Es wird mit Verängstigung vor Arbeitsplatzverlust, Lohneinbußen usw. gearbeitet, um das Gewünschte zu erhalten.

Die Kirchen verbreiten seit je her die Meinung, dass einerseits nur sie, Gott vertreten. Und nur durch sie und ihre Rituale, und wenn wir Menschen uns anständig verhalten, wir in den Himmel kommen. Und dass andererseits da oben im Himmel ein Gott sitzt, wie ein Strafrichter oder zumindest wie ein Buchhalter, der sich unsere Taten genau notiert.

In der Werbung wird mit Ängsten gearbeitet. „Sie wollen keine Erkältung bekommen, dann kaufen Sie…“oder „Diese Versicherung brauchen Sie unbedingt, denn wenn das und das passieren sollte, dann sind Sie nicht abgesichert.“ oder dies, „Sie wollen anerkannt sein, und sind so dick, Oh Gott, da müssen Sie unbedingt das jetzt kaufen, um abzunehmen.“

Die Medien arbeiten mit dem Mittel um Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn diese Aufmerksamkeit, somit Anwesenheit auf ihrer Webseite oder Kauf ihrer Zeitung, Zeitschrift ist das, was sie ihren Werbekunden als Anreiz bieten, Anzeigen dort zu schalten.

Fast jeder arbeitet, wenn er seinen Zweck erreichen möchte, mit Ängsten.

Angst ist ein Schutzmechanismus, um in dem Augenblick, wo eine gefährliche Situation eintritt, gewappnet zu sein.

Stichwort in dem Augenblick!

Sind wir am 6. Mai 2022 gewappnet, wenn heute am 18. Dezember 2019 in der Zeitung steht, dass ein Asteroid an diesem theoretischen Zeitpunkt irgendwo auf die Erde einschlagen könnte? NEIN, wozu wird es uns dann mitgeteilt? Reines Aufmerksamkeitsgehabe!

Außerdem schreibt die selbe Zeitung jetzt „Update 8. November 2019: Asteroid „2019 SU3“ stand nach seiner Entdeckung am 23. September 2019 nur kurze Zeit auf der sogenannten „Risk Liste“, also der Risikoliste der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Mittlerweile ist der Asteroid aber nicht mehr gelistet. Selbst bei einem theoretisch möglichen Kollisionskurs im Jahr 2084 besteht nur eine geringe Gefahr…“

Medien, Politik, Wirtschaft, Industrie hört auf mit dieser Angst- und Panikmache!

Denn diese machen es nicht darum , uns wirklich schützen zu wollen, sondern aus reiner Profitgier?

Sie fragen: „Warum und weshalb?“

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ressource, darum geht es. Es geht nur um IHRE AUFMERKSAMKEIT!

Nein, nicht um unser Wohlergehen sind sie besorgt, sondern um ihr eigenes , denn unsere Aufmerksamkeit auf Medien, die mit Werbung Geld verdienen, ist ihnen wichtig. Hiermit wird Geld verdient, werden die vermeintlichen Retter Wählerstimmen bekommen usw.

Wo bleiben zum Beispiel bei der ganzen Klimadebatte, die Berichterstattung über Lösungsansätze und positive Entwicklungen, objektive Berichte über die Nachteile zum Beispiel der Windkraftanlagen für die Natur und das Klima.(in Dänemark sind neue Windkraftanlagen an Land solange verboten bis erforscht ist, ob sie wirklich gesundheitsgefährdend und die Erderwärmung wie gemessen sogar beschleunigen)  oder auch bedrohliche Nebenwirkungen bei der Herstellung der Elektro-Fahrzeuge oder Erklärungen, wie man Strom sparen kann.

Nein, stattdessen werden Horrorszenarien verbreitet, dass wir alle sterben, wenn wir jetzt nichts gegen unseren CO2-Ausstoß tun, dann… Dabei ist zwischen 1990 und 2017 die Emission der EU um 1.329 Millionen Tonnen (Mio. t), das sind etwa -23,5 %, gesunken.

Ich möchte Ihnen eine Frage stellen:

Wie hat sich die Zahl der Toten durch Naturkatastrophen seit 1970 weltweit entwickelt?

  1. mehr als verdoppelt
  2. Ungefähr gleich geblieben
  3. Auf weniger als die Hälfte gesunken

Hier ist Antwortmöglichkeit 3, die richtige! Die Anzahl der Toten durch Naturkatastrophen ist auf weniger als die Hälfte gesunken. Dies ist übrigens eine von dreizehn Fragen im sogenannten Ignoranztest 2018 der schwedischen Gapminder Stiftung (http://forms.gapminder.org/s3/test-2018)

TIPP 1:

  • Beobachten sie doch mal Ihre Gedanken, wenn sie Angst haben. Sind Sie vollkommen in der Gegenwart?
  • Was ist Ihre größte Befürchtung?
  • Ist diese Ihre Furcht wirklich in diesem Augenblick real und nur eine Warnung, dass sie zum Beispiel an der Straßenkreuzung bei „Rot“ keinen Schritt vorwärts machen?
  • Oder ist es unspezifisch, dass etwas passieren könnte in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten?

Es sind also eher Gedanken über Ihre Zukunft? Ist diese Zukunft denn jetzt in der Gegenwart? Nein! Es ist Zukunft und die ist noch nicht. Ergo machen Ihnen Ihre Gedanken nur etwas vor und es ist noch nichts wahres dran, an ihren Zukunftsängsten.

Tipp 2:

Haben Sie es in diesem Moment schon mal versucht mit dem einfachen Satz:“Das ist nur ein Gedanke und der lässt sich ändern.“

Da Ängste oft nur unsere ureigenen Gedanken über bestimmte Dinge, die eintreten könnten, also eine Art negatives Wünschen sind, umgeben Sie sich und beschäftigen Sie sich doch lieber mit Dingen und Erlebnissen, wie Sie sich Ihre und die allgemeine Welt wünschen würden, und geben sie keine Energie an das, was Sie nicht wollen.

Ihre Brigitte H. Alsleben

 

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