Kannst Du Deine Gefühle ausdrücken und jemandem mitteilen?

Kannst Du Deine Gefühle ausdrücken und jemandem mitteilen?

„Die Frauen lieben lange, ehe sie’s gestehen, die Männer lange nicht mehr, wenn sie’s noch beteuern.“ von Emanuel Wertheimer (1846 – 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Eben las ich dieses Zitat, und ich musste lachen. Es geht mir auch heute noch so. Obwohl ich schon damit Erfahrung gemacht habe, als ich nichts gesagt habe. Das erging mir als 18 Jährige so, weil ich dachte „nein, da blamierst Du dich nur“ und Jahre später traf ich denjenigen und als wir uns lange unterhielten kam heraus, es ging ihm damals genauso.

Jedoch manchmal fällt man auf die Nase und der Andere erwidert die Gefühle nicht. Das ist nicht schön, aber man weiß es dann wenigstens und für seine Liebe muss man sich ja nicht schämen. Wahre Liebe bedeutet ja, dass man andere auch dann liebt,  wenn diese nicht die gleichen Gefühle hegen.

Wobei ich das mit den Liebesbeteuerungen bei schon nicht mehr liebenden Männern auch kenne.

Ja so kompliziert machen wir uns oft das Leben. Statt zu sagen, „ok ich liebe Dich, ich weiß nicht warum und wieso, ich will es dir einfach nur mitteilen, und es ist alles gut, wenn es bei Dir nicht so ist“, sagt man nichts oder hofft man, dass man mit den berühmten Wink mit dem Zaunpfahl (manchmal auch eher viel Winke mit einer Reihe von Zaunpfählen) zum Erfolg kommt.

Oder andere, die sagen es und werden zum Stalker, wenn keine Widerliebe kommt. Doch das ist dann keine Liebe, auch wenn Diejenigen es immer wieder behaupten, sondern die eigene Angst genauso gehasst zu werden, wie man sich selbst hasst. Also Selbsthass und akute Selbstunliebe.

Doch auch in der Selbstliebe, sagen wir Frauen uns selbst viel später erst, dass wir uns lieben, oder? Ist es nicht vielmehr so, dass wir immer irgendwelche Gründe finden, warum es nicht zur bedingungslosen Liebe für uns selbst reicht?

Das können Männer manchmal auch besser, sich selbst mit allem, trotzallem bedingungslos anzunehmen. Wobei auch hier kommt es auf den Menschen an.

Doch nichtsdestotrotz bin ich der Meinung im Sinne des Sprichwortes, „Mache aus Deinem Herzen keine Mördergrube“, dass man seine Gefühle mitteilen sollte. Wobei, diese Worte für alle auch die bedrückenden Gefühle und Meinungen und bei schwelenden Konflikten stehen.

Und das ist besonders wichtig, dass man auch sich selbst seine gefühlten Dinge mal sagt.   Denn irgendwann kommen sie hoch und schaffen sich Gehör.  Gerade auch die unbewussten und oder unterdrückten Gefühle. Sie sind da, auch wenn wir sie nicht fühlen wollen. Ein Zeichen ist zum Beispiel das Sich-Nicht-Trauen die eigene Liebe zu gestehen. Doch woran liegt es, dass man nichts sagt? Kann es sein, dass man sich selbst für nicht liebenswert hält? Was ist da für eine versteckte Überzeugung aus der Kindheit in einem vorhanden oder wie ich sie nenne eine unbewusste Inkompetenz.

Viele meinen noch immer, was unterdrückt ist, schadet nicht. Nein? DOCH! Hier das warum?

Um diese Gefühle kann es da gehen:

  • Wut (Beispiel ein Kind empfindet dies, wenn ein Elternteil statt zu sehen, was es „tolles“ macht, auf das Handy starrt, kann aber nichts sagen und wenn es brüllt, bekommt es höchstens Ärger als Aufmerksamkeit)
  • Trauer (Beispiel: beim Kind, wenn Mama/Papa nicht gesehen haben, wie toll es etwas gemacht hat und keine Reaktion kommt. Wenn es seine Trauer darüber trotzdem als Weinen zeigt, kommt als Erwiderung oft, „na wer wird denn gleich heulen“, oder „ein Junge heult nicht“)
  • Ohnmacht (Beispiel: beim Kind, dass es nicht weiß, wie es Eltern von diesem Gegenstand Smartphone loseisen kann. Es kann nichts tun oder sagen. Es ist der Situation ausgeliefert)
  • Wertlosigkeit (das Kind, das in Konkurrenz mit dem Smartphone sich sieht und nichts dagegen tun kann, fühlt sich ohne Wert)

Diese Gefühle haben sich im Erwachsenen als unbewusste Inkompetenz eingenistet. Diese besteht beispielsweise:

  • aus den unwahren Glaubenssätzen („ich bin es nicht wert“, „ich muss was leisten, um Aufmerksamkeit zu bekommen“ usw.)
  • Überzeugungen („die Welt ist schlecht“, „Das Leben ist kein Wunschkonzert“, „ich muss erst mal was werden, bevor…“usw.)
  • Schatten und Gefühle aus der Kindheit (bis fünf/sechs Jahre)

Da diese unbewussten Seiten uns im Stresslevel halten,sprich im „Tiger-Gefahr-Level“, obwohl kein Tiger da ist, geht das nachweislich auf unsere DNA, und somit auf unser Immunsystem und so auch auf unseren Energie- und Schwingungshaushalt.

Und da alles auf der Erde Schwingung und Energie ist und das Resonanzgesetz immer wirkt, ziehen wir so, ohne Bearbeitung ständig Dinge in unser Leben die wir eigentlich nicht wollen oder haben Ängste usw.

Mein Ansatz ist nun, zunächst zu bewusster Inkompetenz zu kommen.

Das heißt diese innerlich wabernden, unterdrückten und unerwünschten Gedanken und Gefühle sich selbst bewusst zu machen. Daran kann man dann arbeiten und somit zu einer bewussten Kompetenz, das heißt bewusst zu neuen Glaubenssätze, Überzeugungen zu kommen.

So kommen wir zu

  • helfenden Glaubenssätzen („ich bin wertvoll“, „ich bin ein wunderbarer Mensch“ usw.)
  • unterstützenden Überzeugungen wie „die Welt ist schön“, „Das Leben liebt mich“, „auch wenn ich mich ausruhe, bin ich ein wertvoller Mensch“ usw.

Wenn das neue Denken über sich und die Welt, dann in „Fleisch und Blut übergegangen“ ist, wird es zu einer unbewussten Kompetenz.

Bei dieser ist eine stärkere DNA nachzuweisen mit mehr Verzweigungen. Das ist wichtig für unser Immunsystem und wir ziehen durch das Resonanzgesetz neues Gutes, Erbauliches in unser Leben.

So hängt im Groben alles zusammen. (Ein Ausschnitt aus meinem Buch „Generalprobe Leben? Nein, wir leben bereits die Premiere!“ Info dazu HIER)

Die Kommentare sind geschloßen.
error: Content is protected !!