Sei der Steuermann Deiner Gedanken und so Deiner Gefühle!

Sei der Steuermann Deiner Gedanken und so Deiner Gefühle!

Wetter ist Wetter und nicht das, was wir darüber denken! Wie oft heißt es, schon wieder schlechtes Wetter, nur weil keine Sonne scheint und es vielleicht etwas nieselt oder regnet, oder es einfach grau ist. Wenn ich nun darüber schlecht denke, klar dann habe ich traurige und „schlechte“ Gefühle. Wenn ich jedoch Regen genau so wie Sonne als notwendig für die Natur, die Welt als solches, erachte und positiv sehe, dann habe ich freudige „gute“ Gefühle.

Warum? Weil wir der alleinige Steuermann unserer Gedanken sind?

Wenn wir also der alleinige Steuermann unserer Gedanken sind und unsere Gefühle sich aufgrund unserer Gedanken ergeben, heißt das eindeutig, wir können auch unsere Gefühle bewusst beeinflussen.

Das bedeutet wiederum nicht die Dinge, Umstände und Menschen als solche machen uns froh, glücklich, traurig, wütend oder ähnliches. Sondern das, was wir über diese Dinge, Umstände und Menschen denken!

Beispiel:

Ein früherer Klient kam in mein Coaching, weil er meinte, dass er von seinem Chef nicht gewürdigt wird und andererseits empfand er seinen Vorgesetzten als unfähig. Beides machte ihn wütend und traurig und auch ängstlich, weil er meinte mit über 50 würde er keine Stellung mehr bekommen, wenn diese Führungskraft ihn entlassen würde. Er hatte also mehrere Gedanken, die Gefühle hervorrufen:

  • X würdigt ihn nicht. K ist traurig, weil X ihn nicht würdigt
  • K ist wütend, weil X unfähig ist.
  • K hat Angst, dass X ihn kündigt
  • K hat Angst, mit über 50 keine Stellung mehr zu bekommen

In diesen Fällen wende ich sehr gern „The work“ von Byron Katie („Lieben was ist“ 2002 Arkana Verlag S.54f.) an.

An dieser Stelle eine kurze, auszugsweise Beschreibung, wie es ausgesehen hat:

1, Der Gedanke „Der Chef würdigt K nicht“. Ist das wahr? K sagt ja!

2, Kann man absolut zu 100 % sicher sein, dass der Chef X den Angestellten K nicht würdigt? Zu 100 Prozent nein, natürlich nicht.

3, Wie reagiert K, auf den Gedanken, dass der Chef X den Angestellten K nicht würdigt? K wird unruhig, gestresst, überlegt vielleicht, was er machen kann, Wut, Angst, Furcht, Ohnmacht… Das sollte nicht geschehen, das ist furchtbar…niedrig schwingende Energie wird von ihm ausgesandt und das Wissen, dass dadurch niedrige Energie in das Leben gezogen wird…

4, Was wäre K ohne diesen Gedanken, dass der Chef X den Angestellten K nicht würdigt? Er kann gelassen und ruhig werden, es kommt wie es kommt…So wird höher schwingende Energie ausgesandt, die für ihn und seine Lebensrealität besser ist.

5, Eine Umkehrung des Gedanken ist dann auch noch möglich: Wie zum Beispiel „Chef X würdigt K, kann es nur nicht zeigen“ oder „K selbst würdigt sich selbst nicht“

Nicht die reine Tatsache, sondern unser Denken darüber hat Auswirkungen!

Wenn wir nun wissen, dass unsere Gedanken eine eigene Schwingung haben und Umstände mit derselben Schwingung in unser Leben ziehen und dort als vermeintliche Lebensrealität manifestieren, dann ist es doch ratsam, dass wir uns bemühen, positiv zu denken.

Die Kommentare sind geschloßen.
error: Content is protected !!