Erst die Arbeit und dann das Vergnügen? Nein, Arbeiten und sich Vergnügen gönnen

Erst die Arbeit und dann das Vergnügen? Nein, Arbeiten und sich Vergnügen gönnen

„Solange wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um uns etwas zu schaffen, wovon wir bequem leben könnten, wenn wir alt geworden sind. Und wenn wir alt sind, merken wir, daß es zu spät ist, so zu leben.“ Alexander Pope (englischer Schriftsteller 1688-1744)

Ein Beispiel, dass so eine “Arbeit” das “Leben” vollends verdrängt und dieses sogar auf später verschiebt. Es zeigt sich auch in den oft gebrauchten Sätzen “dazu habe ich jetzt keine Zeit, das mache ich später!” oder „noch drei Jahre bis zur Rente, dann kann ich endlich…“

Dieses „später“ oder in “x Jahren” kann aber manchmal schnell zu spät sein?! Und wir haben keine Wiederholung, à la Klappe die Erste Leben XYZ… Nein das war es nicht… Klappe die zweite Leben XYZ….. Nein kann ich noch mal? Klappe die dritte, Leben XYZ… Nein wir leben die Premiere live und in Farbe, nicht wiederholbar und auf Ewigkeit verloren, wenn wir die Zeit verleben. Auch wenn es dem Geldverdienen für das später gelebte Paradies dient. Aber wer weiß denn, ob wir es überhaupt erleben. Und was dann? Deine Erben, die freuen sich? Denn dieses Dein eigenes Leben ist schon die Hauptvorstellung, nicht unendlich, nicht wiederholbar und keine Probe für eine Premiere.

Genieße und lebe jeden Augenblick als sei es Dein letzter! Auch ist eine Verlängerung Deines Lebens nicht für das Geld zu haben, das Du für später verdient hast, um dann Dein Leben endlich zu genießen.

Oder hast Du eine Arbeit, à la Khalil Gibran ( libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter 1883-1931):“Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Alle Arbeit ist leer, wenn die Liebe fehlt. Und was heißt, mit Liebe arbeiten? Es heißt, das Tuch mit Fäden weben, die aus Eurem Herzen gezogen sind, als solle Euer Geliebter dieses Tuch tragen. Es heißt, ein Haus mit Zuneigung bauen, als solle Eure Geliebte in dem Haus wohnen. Es heißt, den Samen mit Zärtlichkeit säen und die Ernte mit Freude einbringen, als solle Euer Geliebter die Frucht essen. Es heißt, allen Dingen, die Ihr macht, einen Hauch Eures Geistes einzuflößen.“

Das bedeutet, man macht diese Arbeit nicht rein um Geld zu verdienen und verschiebt das Leben, das einem vorschwebt auf später, sondern lebt schon das eigene Wunsch-Leben, da man seine ureigenen Talente, Leidenschaften mit Strahlen in den Augen und Flow leben darf.

 

 

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