Schimpfen und Klagen? Nein Danke, ich will gesund bleiben!

Schimpfen und Klagen? Nein Danke, ich will gesund bleiben!

„Meckern, motzen, shitstorm, klagen, nörgeln, schimpfen ist doch kein Problem?“ Ist das Euer Denken? Also ich würde mir das nochmal überlegen. Besonders wenn Ihr wüsstet, dass Ihr Euch damit selbst am meisten schadet?  „Wem oder was sollte denn das schaden?“ Den Nörgler selbst schadet es.

Denn Forscher der Universität Stanford haben bereits 1996 herausgefunden, dass übermäßiges Klagen, Herumnörgeln oder sich Beschweren absolut negative Effekte auf unser Gehirn hat.

Wenn man sich häufig beschwert, jammert oder nörgelt, macht man dem Gehirn eine Vorgabe, dass es sich negativ einrichtet. Das Gehirn ist nämlich sehr effektiv und um möglichst effizient arbeiten zu können, stellt das Gehirn Verbindungen her, die sofort bei vergleichbaren Umständen abermals aufgerufen werden könnten. Wenn wir nun frühmorgens schon genervt sind, durch die uns um die Ohren geschlagenen Nachrichten, darüber zum Beispiel schon sich aufgeregt und am Frühstückstisch ein paar Mal diesbezüglich gemotzt haben, könnte es sein, dass das Gehirn speichert, Frühstück ist Stress. Oder wenn auf dem Weg zur Arbeit Euer Vordermann an der noch grünen Ampel zu langsam angefahren ist und Ihr deshalb bei Rot warten müsst und Euch darüber lautstark beklagt, speichert das Gehirn wiederum „Fahrt zur Arbeit bedeutet Stress“.

Und wenn dies nun regelmäßig bei Euch vorkommt, erzieht Ihr selbst so Euer Gehirn dazu, schwarzseherische und pessimistische Gedanken, den freudvollen, frohgemuten und glücklichen vorzuziehen, weil Euer Gehirn sich so weniger anstrengen muss.

Warum?

Also jedes Mal, wenn Ihr einen Gedanken habt, wird in Eurem Gehirn so eine Art Brücke gebaut, über die die Information, die für den Gedanken ausschlaggebend war, transportiert werden kann.

Es wurde beobachtet, dass bei häufiger derartiger Kommunikation, die Abstände auch noch kleiner werden, damit die Information noch schneller weitergegeben werden kann. Zahlreiche Wiederholungen solcher pessimistischen Gedanken und Gefühle, rufen das Gehirn dazu auf, sie immer wieder hervorzuholen.

Forscher der Universität Stanford haben nachgewiesen, dass Jammern auch noch den Hippocampus schrumpfen lässt. Dieser ist ein Teil des Gehirns und beispielsweise für das Gedächtnis zuständig. Das heißt Ihr könntet vergesslicher werden.

Aber nicht nur das, wenn Euer Gehirn nun aufgebrachte, ärgerliche oder aggressive Gefühle zu verarbeiten hat, schickt es gleichzeitig Alarmsignale an Euren Körper. Als Reaktion auf diese Signale schüttet Euer Körper ein Stresshormon, namens Cortisol aus und damit riskiert der Dauernörgler ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes und Erschöpfung und auch Übergewicht.

Ist das vielleicht auch ein Grund warum der Anteil übergewichtiger Menschen steigt, weil sie durch alle Medien mit negativen Gedanken, Nachrichten und Filmen überfrachtet werden. Das Übergewicht einerseits als Schutzmauer gegen, und Reaktion auf Negativität?

Die tolle Nachricht ist, dass Positive Gedanken ebenso stark auf das Gehirn wie negative wirken

Wer freudesstrahlend und dankbar lebt, verringert nach Forschungen von Wissenschaftlern seinen Cortisolspiegel um 23 Prozent.

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