Warum sich eigentlich selbst bedingungslos lieben?

Warum sich eigentlich selbst bedingungslos lieben?

Warum ein Herz für sich selbst haben? Warum sich selbst lieben? Warum ist das so wichtig?

Weil, nur wenn wir uns selbst ohne Bedingungen lieben oder anerkennen und so ein bedingungsloses Herz für uns selbst haben, können wir auch andere ohne Bedingungen lieben und anerkennen.

Sobald ich aber sage „Ich liebe Dich, wenn Du so bist“ oder “ Du hast das nicht für mich gemacht, deshalb liebe ich dich nicht“, dann sehe ich meine Liebe als Tauschgut und es ist ein Handelsgeschäft und keine Liebe.

Jetzt gibt es oft den Einwand Selbstliebe ist Egoismus oder Narzissmus.

Narzissmus ist aber keine Liebe, sondern pure Angst, dass man von anderen nicht geliebt wird. Und entsteht aufgrund mangelnder Selbstwertschätzung! Also herrscht ein Mangel an Selbstliebe!

Wahre Liebe ist es nur, wenn es einem zum Beispiel egal ist, ob die- oder derjenige mit ihm /ihr zusammen ist. Klar man ist traurig, dass man kein Paar ist, aber das ist nicht die Tatsache an sich, sondern das Denken darüber. Und da könnte man sich fragen:

  • warum ist man traurig, sauer?
  • was erwartet man von dem anderen, was man sich selbst nicht gibt?
  • woran erinnert die eventuelle Abfuhr des Anderen?
  • usw.

Also ist der andere doch schon wieder ein Segen, für den Menschen oder wie Robert Betz sagt ein „Arschengel“! Freut Euch, wenn Ihr Euch über andere freut oder aber auch aufregt. Denn diese anderen zeigen Euch, was bei Euch im Unbewussten liegt. Es sind Herauskitzler der unterdrückten Seiten unseres Unterbewusstseins, damit wir uns damit beschäftigen.

Wenn Ihr also jemandem, etwas vorwerft, überlegt, inwiefern Ihr, Euch selbst das unbewusst entgegenhaltet. Oder, wenn Ihr Euch über bestimmte Eigenschaften, Taten oder Sätze eines anderen beschwert, wie steht Ihr in Eurem Unterbewusstsein dazu? Alles, was in unserem Leben passiert ist kein Zufall, es zeigt uns etwas über uns selbst, das unbewusst da ist und wir nicht bearbeiten und unterdrücken, uns aber in unserem Leben immer wieder zurückwirft. Geht mit neugierigen Sinnen durch Euer Leben und Ihr erkennt Eure unbewussten Gedankensätze und Überzeugungen über Euch, das Leben und die Welt und könnt Sie dann für Euch überprüfen. Das zum Beispiel mit „The work“ von Byron Katie, dazu hier bald mehr.

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