Was ist eigentlich das Alsleben-Prinzip®?

Was ist eigentlich das Alsleben-Prinzip®?

Gestern erwähnte ich das Alsleben-Prinzip®. Es eignet sich sehr gut zum sich selbst coachen und deshalb werde ich in meiner Kolumne hier auf meiner Webseite sporadisch, selbst durchzuführende Übungen zeigen und beschreiben.

Ja, was ist das Alsleben-Prinzip®? Es könnte auch als ergebnisorientierte Lebenssteuerung bezeichnet werden! Oh je, jetzt kommt die ehemalige Unternehmensberaterin in mir durch.

Aber ist das Leben, nicht auch ein Unternehmen? Wie bringe ich, in diesem Fall, mein ureigenes Unternehmen „Leben“ in die Gewinnzone? Wobei Gewinn hier bedeutet, dass ich sagen kann, „ich liebe mein Leben absolut und ohne Einschränkung. Toll, dass ich lebe und ich bin so gespannt wie es weitergeht.“

Das A vom Alsleben-Prinzip® ist A wie Anfangsbestandsaufnahme: Es ist wie ein Aufwachen, man bemerkt, dass etwas geschehen darf (soll). Es ist das Fundament, auf dem alles spätere fußt.

Es beginnt damit, seine Aufmerksamkeit endlich nur auf sein eigenes Leben zu lenken. Es gleicht einer Art Inventur:

  • Wer bin ich?
  • Wie bin ich?
  • Bin ich authentisch?
  • usw.

Hierzu habe ich in einem Buch, eigentlich über das kreative Schreiben lernen, eine fantastische Übung kennengelernt. Nehmt Euch ein Blatt Papier, einen Stift und schreibt einfach zehn Minuten über Euch selbst, ohne Anforderungen oder auf richtige Grammatik oder Rechtschreibung zu achten. Einfach auf das Blatt damit, was Euch in den Kopf kommt. Es geht darum, über dieses Euch „Ich“ etwas zu schreiben. Mehr nicht! Das ist gar nicht so leicht, wie es sich anhört zehn Minuten über das eigene Ich zu schreiben.

(Nur zwischendurch, schreibt wirklich mit Stift auf Papier und nicht mit der Tastatur am PC. Wusstet Ihr, dass Handschrift die Feinmotorik übt. Außerdem, was macht, wenn kein PC oder ähnliches zur Hand ist, Beispiel Stromausfall und Ihr wollt etwas notieren. Oder schlimmster Fall, Ihr habt vieles geschrieben und kommen nicht mehr ran, weil Festplatte defekt oder etwas anderes.)

Als Beispiel hier mein Text von damals, den ich handschriftlich noch immer habe:

“ Ich? Ja wer ist dieses „Ich“? Ich bin, ja was eigentlich? Ich bin glücklich und begeistert über die Entwicklung meiner letzten Wochen, Monate und Jahre. Wer ich war, der möchte ich heute nicht mal mehr im Mondschein begegnen. Doch! Um ihr zu sagen, dass es alles besser und schöner wird, als sie es sich in diesem Moment damals hätte vorstellen können. Wie hat alles damals begonnen bei mir? Das weiß ich eigentlich gar nicht?! Doch! Es war dieser Spaziergang 2007 am späten Abend in Söcking / Starnberg mit einem unserer Hunde. Ich war leer, unglücklich und mit allem hadernd, als ich in den sternklaren Himmel samt Vollmond zu Gott rief und ihn anflehte, mir doch endlich meinen ureigenen Sinn zu zeigen. Wenn ich damals schon geahnt hätte, wie er das in den letzten Jahren in einzelnen Prozessen macht. Ich glaube, ich hätte damals meine Klappe gehalten.“

Zu den weiteren Punkten der Inventur des eigenen Lebens wie

  • Ängste, negative Einstellungen, Gefühle, Glaubenssätze usw. erkennen
  • Warum, wozu, wofür lebe ich gerade?
  • Welche Gefühle treten in welchen Situationen auf?

Warum man das überhaupt machen sollte, das könnte Euch mein Buch näher bringen. Denn alles hängt irgendwie zusammen. Es gibt keine Zufälle, alles im eigenen Leben wird bewusst aber mehr noch unbewusst von uns selbst geschaffen.

Die Kommentare sind geschloßen.
error: Content is protected !!