Unbewusst oder achtsam, das ist hier die Frage?

Unbewusst oder achtsam, das ist hier die Frage?

Wie ist es, kann man Euren Lebensweg, als eher unbewusst, schnellst möglich durchrasend, Abkürzungen suchend, Sonnenseiten fordernd und über Schattenseiten protestierend, mit den Erfahrungen hadernd, im Sinne von „wenn ich das nicht erreiche, dann kann mir das Ganze hier auf der Erde gestohlen bleiben“ beschreiben.

Oder eher als achtsam, Schritt für Schritt, den Weg mit seinen Licht- und Schattenseiten und jede Erfahrung annehmend, im Sinne von „Der Weg ist das Ziel“ sehen?

Ich muss zugeben, die ersten drei Viertel meines über fünfzigjährigen Lebens verbrachte ich im ersten Modus. Als mir dieses unbedachte Leben damals zusammenbrach, weil einfach alles, wie meine unbewussten Anteile, mein Tun, meine eigenen unbedachten Worte Auswirkungen hatten und Abkürzungen, selten wirklich etwas brachten.

Dazu kam, dass die negativen Energien, die ich durch meine Schatten, meinen Protest, meine Wut und meinen Ärger, anzog, sich in meinem Leben auch noch manifestierten. Ich haderte, schimpfte auf die Umstände einerseits und wurde depressiver, entmutigter und resignierter andererseits. Es kam wie es kommen muss, mein Leben ging so langsam den Bach runter.

Ich war leer, unglücklich und mit allem grollend, als ich in den sternklaren Himmel samt Vollmond zu Gott, der universalen Kraft, zur Natur (wie wir es nennen ist egal) rief und flehte, mir doch endlich zu helfen. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon geahnt hätte, dass er nicht einen Hubschrauber in Form eines Lottogewinns schickt, um mich aus dem Loch zu holen, sondern eine alte klapprige, marode Leiter mir hinstellte, deren Stufen eher wie Lernaufgaben waren, bei denen ich mir vorkam, wie ein Baum, der beschnitten wird, ich glaube, ich hätte damals meine Klappe gehalten. Nein hätte ich nicht, heute habe ich Lebensfreude, Selbstliebe, Glück, und so viel mehr. Und man kann jeder Zeit diesen neuen Weg beginnen.

Wenn Ihr zum Beispiel gerade in einem Schattenbereich unterwegs seid und Euch nicht daraus befreien könnt, dann bleibt stehen! Seht Euch um! In diesem Moment gibt es irgendetwas Angenehmes in Eurer Umgebung oder in Dir selbst. Wenn wir uns darauf konzentrieren und uns darüber freuen und es uns so bewusst machen, kommt davon mehr und mehr.

Dem Resonanzgesetz sei Dank. Die wunderbaren, köstlichen Geschenke des jetzigen Moments zu ehren, heißt eine reiche, Freude und Glück spendende Zukunft zu haben. Ihr glaubt mir nicht. Probiert es mal, bewusst und achtsam Euren Lebensweg zu gehen, mit dem Blick auf das kleinste bisschen Glück oder wonnige Gefühl und bedankt Euch im Stillen dafür. Ihr werdet Dinge sehen, die Ihr gar nicht mehr gekannt habt.

  • Bemerkt Ihr die wärmende Heizung bei euch zu Hause? Eure warme Jacke um draußen nicht zu frieren?
  • Seht Ihr das Strahlen in den Augen Eures Kindes, wenn Ihr zusammen einen Schneemann baut?
  • Die Freude eines anderen Menschen weil Ihr ihm ein kleines Lächeln geschenkt habt?
  • Hört Ihr Euer Herz oder Eure Seele, die Euch dankbar für Eure Aufmerksamkeit ist?
  • Erkennt Ihr Euer eigenes innerstes Wesen, mit Euren Talenten und Fähigkeiten, weil Ihr mal nicht abgelenkt werdet? und und und

Klar das ist eine Art von positivem Denken, aber das ist auch ein Rezept, um ein reiches Leben zu haben. Wie innen so außen.

Wenn wir in unserem innersten Bewusstsein Gefühle wie Freude, Liebe, Dankbarkeit und Zufriedenheit haben, wird uns bald auch das Außen dieses schenken! Also wenn Ihr das nächste Mal einen kleinen Spaziergang durch den Park, Grünanlage, Wald macht, dann schaltet Handy & Co aus und genießt den Augenblick. Seid es Euch wert, auch mal nicht erreichbar zu sein und Euch um Euer Bewusstsein zu kümmern, indem Ihr Euch Eures ureigenen Selbst bewusst werdet. Ihr werdet plötzlich auf neue Wege für Euren Lebensweg stoßen oder auf Lösungen für Eure Herausforderungen.

Schön, dass es Euch gibt!

Eure Brigitte H. Alsleben

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