Leben oder sich ängstigen? Was ist besser?

Leben oder sich ängstigen? Was ist besser?

Mit der Angst vieler Menschen lassen sich gute Geschäfte, Politik und große Gewinne machen. Diese Personen werden konform und gefügig gemacht und ausgebeutet.

Ich sehe keinerlei Vorteile von Angst, außer wenn eine Gefahr real vor mir steht, und ich in den angeborenen Flucht- oder Kampfmodus gehen soll.

Sprich ich wandere auf einen Berg und stehe an einem Abhang. Der nächste Schritt, wäre fatal. Also, um mich in diesem Moment vor dem Absturz zu retten, lieber einen Schritt zurückgehen. Nun hätte ich unten im Tal schon auf diese Wanderung verzichten können, um nicht in Gefahr eines Absturzes oben am Gebirgsgrat zu geraten. Dann hätte ich jedoch nicht diese wunderbare Aussicht am Gipfelkreuz genießen dürfen. (wie auf dem Foto)

Ein anderes Beispiel ich möchte mit dem Auto zu einer vergnüglichen Feier von Freunden fahren. Kurz vor dem Ziel ist ein Stau und ich muss voll in die Bremsen gehen. Ohne das, wäre es zum Frontalzusammenstoß gekommen. Also wieder ein Akt des Selbstschutzes aus dem Moment heraus. Ich hatte hernach einen fantastischen Abend und was wäre gewesen, wenn ich einen Tag vorher schon gesagt hätte „oh je wenn ich nun auf jemanden auffahre, da bleibe ich doch lieber zu Hause…“

So ungefähr ist es mit vielen Ängsten die uns die Medien Tag für Tag machen wollen. Was ist wenn?

Woher kommt Angst? Ist sie angeboren?

Nein, ich denke nicht. Denn, wenn ich den kleinen, jetzt einjährigen Sohn einer Nachbarin in den letzten Wochen beobachtete, der freudestrahlend ohne Furcht immer wieder Richtung Straße krabbelte und jetzt auf seinen strammen Beinchen läuft und seine Mutter eiligst hinterher hechtet, um ihn vor derselben noch einzufangen. Oder Kleinstkinder, die man abhalten muss auf die heiße Herdplatte zu patschen oder alles, was ihnen in Greifweite kommt zu erkunden und in den Mund zu stecken oder jeden Hund, der ihnen aus ihren Bilderbüchern bekannt vorkommt freudigst mit „wauwau“zu begrüßen und zu streicheln versuchen. Sie alle haben totales Vertrauen zu sich und der Welt, bis… Ja bis sie die Angst anerzogen bekommen. Diese Furcht wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Es ist also ein Schutzmechanismus, um in dem Augenblick, wo eine gefährliche Situation eintritt, gewappnet zu sein.

Doch andererseits werden wir mit der Angst, vom Kindesalter an, manipuliert und klein gehalten. Kennen Sie auch die Warnung, „wenn ich das dem Papa/der Mama heute Abend erzähle, dann…“ oder in der Schule, „wenn ich das Deinen Eltern sage…“ Furcht wird geschürt, damit man besser mit Kindern zurecht kommt. Bis in die 1980iger Jahre durften, an vielen Schulen Deutschlands, noch die Schüler geschlagen werden. In Hamburg war dies per Dienstanweisung des Schulsenators bereits seit April 1969 verboten, in Bayern erst seit 1983.

Aber es war ja auch praktisch für Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber, wo gern mit Erpressung gearbeitet wird. Im Sinne von „wenn Ihr das nicht macht, dann gehe ich weg und die Arbeitsplätze fallen weg…“; „wenn Ihr die Steuern erhöht /nicht runter setzt, dann…“; „wenn Ihr nicht moderat seid mit Lohnforderungen, dann…“; „wenn wir diese Lohnzuwächse nicht bekommen, dann…“ Es wird mit Verängstigung vor Arbeitsplatzverlust, Lohneinbußen usw. gearbeitet, um das Gewünschte zu erhalten.

Die Kirchen verbreiten heute noch die Meinung, dass einerseits nur sie, Gott vertreten und nur durch sie und ihre Rituale und wenn wir Menschen uns anständig verhalten, wir in den Himmel kommen, und dass andererseits da oben im Himmel ein Gott sitzt, wie ein Strafrichter oder zumindest wie ein Buchhalter, der sich unsere Taten genau notiert.

In der Werbung wird mit Ängsten gearbeitet. „Wenn Sie das und das nicht wollen, dann müssen sie unbedingt das und das kaufen…“ oder „Diese Versicherung brauchen Sie unbedingt, denn wenn das und das passieren sollte, dann sind sie nicht abgesichert.“ oder dies ; Sie wollen anerkannt sein, und sind so dick, Oh Gott, da müssen sie unbedingt das jetzt kaufen, um abzunehmen.“

Fast jeder arbeitet, wenn er etwas erreichen möchte, mit Ängsten.

Doch was sind Ängste? Eigentlich doch nur unsere ureigenen Gedanken über bestimmte Dinge, die eintreten könnten. Also eine Art negatives Wünschen.

Beobachten sie doch mal Ihre Gedanken, wenn sie Angst haben. Sind Sie vollkommen in der Gegenwart? Was ist Ihre größte Befürchtung? Ist diese Ihre Furcht wirklich in diesem Augenblick real und nur eine Warnung, dass sie zum Beispiel an der Straßenkreuzung bei „Rot“ keinen Schritt vorwärts machen?

Oder ist es unspezifisch, dass etwas passieren könnte in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten? Es sind also eher Gedanken über Ihre Zukunft? Ist diese Zukunft denn jetzt in der Gegenwart? Nein! Es ist Zukunft und die ist noch nicht. Ergo machen Ihnen Ihre Gedanken nur etwas vor und es ist noch nichts wahres dran, an ihren Zukunftsängsten. Haben Sie es schon mal versucht mit dem einfachen Satz:“Das ist nur ein Gedanke und der lässt sich ändern.“

Da Ängste oft nur unsere ureigenen Gedanken über bestimmte Dinge, die eintreten könnten, also eine Art negatives Wünschen sind, umgeben Sie sich und beschäftigen Sie sich doch lieber mit Dingen und Erlebnissen, wie Sie sich Ihre und die allgemeine Welt wünschen würden, und geben sie keine Energie an das, was Sie nicht wollen. „Das Leben ist ein Wunschkonzert“. Sie meinen das ist Unsinn, doch ist es, das Leben ist ein Wunschkonzert! Dein Wille geschehe.

Ich hatte eine ziemlich harte Zeit hinter mir und es kam alles, wie ich es befürchtete und somit „wünschte“. Denn Sorgen und Ängste sind negative Wünsche. Also bekam ich das, was ich eigentlich nicht wollte, aber unbewusst in mein Leben zog.

In den letzten Jahren, in denen ich diese Zusammenhänge der geistigen Gesetze kennenlernte, habe ich an meinem Verhalten einiges verändert und heute geht es mir von Tag zu Tag besser.

Bitte leben Sie mit Achtsamkeit für sich und andere, Lebenslust und Selbstliebe und lassen Sie sich nichts einreden.

Sie sind etwas ganz Besonderes auf dieser Welt. Nehmen Sie die Macht über Ihr Leben wieder selbst in die Hand. Lassen Sie sich keine Angst einreden.

Nur Sie allein haben die Aufgabe sich selbst glücklich zu machen.

Kein anderer, nur Sie selbst.

Ihre Brigitte H. Alsleben

Die Kommentare sind geschloßen.
error: Content is protected !!